Die Kraft der Leber

 

Leiden Sie häufig unter Müdigkeit und gereizten Stimmungen?
Plagen Sie regelmäßige Schlafstörungen zwischen 1 und 3 Uhr nachts?
Haben Sie das Gefühl, Ihre Leistungsfähigkeit lässt stetig nach?
Sind Verdauungsprobleme, Verstopfungen oder Schmierdurchfälle ein lästiger Begleiter Ihres Alltags?

Dann haben Sie sehr wahrscheinlich ein Problem mit Ihrer Leber.

Vielleicht werden Sie einwenden, dass Sie – als Ausdruck einer Organstörung – gar keine Schmerzen in der Leber verspüren oder Sie bezweifeln, dass die Symptome in einem organischen Zusammenhang stehen. Dann sollten Sie zweierlei bedenken. Erstens besitzt die Leber keine Schmerzrezeptoren und bewältigt ihre vielfältigen Aufgaben „unbemerkt“. Zweitens spielt die Leber im Stoffwechselsystem eine dominante Rolle und ist an vielen lebenswichtigen Stoffwechselabläufen beteiligt.

Kurz: die Leber ist für unser Wohlbefinden zentral.

Um den Herausforderungen des Alltags vital zu begegnen, gilt es aus Gründen der Gesundheitsvorsorge die Leber aktiv zu kräftigen. Eine diesbezügliche Maßnahme ist die Durchführung der Leber-Kraft Kräuter Vitalkur. Sie stellt aus therapeutischer Sicht den ersten Schritt („Anlösung und Ausschwemmung von Ablagerungen“) zu einer Reinigung und Vitalisierung der Leber dar und wird den folgenden Abschnitten erklärt.

Ist die Leber krank, leidet der Mensch

Die Leber ist ein regenerationsfähiges Organ. Werden die Leberzellen allerdings dauerhaft zu stark belastet, nehmen sie Schaden. Die Folge sind chronische Lebererkrankungen, verbunden mit starken Einschränkungen lebenswichtiger Funktionen (Stoffwechsel, Verdauung, Immunsystem). Zum Glück lässt sich der Organzustand durch die in einer Blutprobe ermittelten Leberwerte diagnostisch erfassen – aber leider nicht exakt bestimmen.

Zu diesen Leistungen der Leber zählen:

Nährstofftransport: Alle im Darm verdauten und resorbierten Nährstoffe gelangen in die Leber. Dort werden sie verstoffwechselt, zum Teil gespeichert und über das Adernetzwerk an die einzelnen Körperzellen verteilt.
Entgiftung & Biotransformation: Die lebereigenen Kupffer-Zellen schalten viele körperfremde und körpereigene Substanzen (Viren, Bakterien, abgestorbene Zellen) aus. Auch Schwermetallen versucht die Leber Herr zu werden. Da diese jedoch überwiegend fettlöslich sind, binden sie sich an fetthaltige Strukturen im Gehirn und Nervensystem. Eine Ausleitung über die Verdauungsorgane ist so nur schwer möglich. Daher ist die Biotransformation in der Leber zentral für die Ausscheidung von toxischen Fremdstoffen und deren Stoffwechselprodukte über die Nieren: das Vermögen, fettgebundene Stoffe in wasserlösliche, über die Nieren ausscheidbare Endprodukte umzuwandeln. Auch das im Stoffwechsel anfallende Ammoniak wird mit Hilfe der Aminosäure Ornithin in der Leber abgebaut.
Gallensäure: Primär dient die in der Leber gebildete Gallensäure zur Fettverdauung. Eine weitere Aufgabe ist die Bindung von Giftstoffen in der Leber. Gallensäure wird über die Gallenblase in den Dünndarm abgegeben. Dadurch werden die Fette im Darm gespalten (Vitamin-A-Verwertung) und gleichzeitig Abfallprodukte entsorgt. Zuletzt aktiviert/inaktiviert Gallenflüssigkeit Hormone, weshalb Wechseljahresbeschwerden häufig mit einer gestörten Leberfunktion zusammenhängen.
Glukose-, Fett- und Eiweißstoffwechsel: Die Leber regt Gallensäfte zur Verdauung an, reinigt das Blut, verstoffwechselt Kohlenhydrate, Proteine, Fette, Mineralien, Vitamine und bildet Glukose sowie Vitamine. Zudem wandelt die Leber Milchsäure in Kohlenhydrate um.
Vitalstoff-Depot: Die Leber speichert Blut, Eiweiß und die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K sowie essentielle ungesättigte Fettsäuren.
Cholesterin-Produktion: Unabhängig von der Nahrungsaufnahme wird in der Leber Cholesterin produziert: lebenswichtiges Lipid und Hauptbestandteil der Zellmembranen. Als Vorstufe der Gallensäure ist Cholesterin unabdingbar für eine reguläre Fettverdauung und den Schadstoff-Abtransport aus der Leber.
Hormonhaushalt: Das in der Leber gebildete Cholesterin bildet die Basis für zahlreiche Hormone. Darüber hinaus reguliert die Leber diverse Hormone und baut diese ab. Leberstörungen führen ggf. zu erhöhten Hormonwerten im Blut.
Blut-Konsistenz: In der Leber werden die zentralen Blutgerinnungsfaktoren Fibrinogen, Prothrombin und Heparin hergestellt, rote Blutkörperchen abgebaut und Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) aufgespaltet.
Protein-Produktion: Die Leber liefert wichtige Bauteile zur Produktion von körpereigenem Eiweiß.

Typische und häufige Belastungsfaktoren für die Leber

Wenn die Leberwerte steigen bzw. die Gallenblase zwickt, ist die Ursache zumeist in Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, Umwelteinflüssen und Stress zu suchen. So sind bspw. Weißmehl, Zucker, Kaffee, Alkohol und erhitzte Fette nicht im natürlichen menschlichen Ernährungsprogramm vorgesehen und stellen das Leber-Galle-System vor große Probleme.

Weiterhin greifen Medikamente tief in den Leberstoffwechsel ein und schwächen die Lebertätigkeit nachhaltig. Und zuletzt wirken sich Umweltschadstoffe negativ auf die Leber aus: Schwermetalle, Pestizide, Fungizide, Emissionen usw. sammeln sich in der Leber!

Die genannten Faktoren bedeuten Schwerstarbeit für die Leber. Kann sie diese nicht mehr kompensieren, treten Symptome auf, die oft nicht als „Krankheit“ identifizierbar sind und rein symptomatisch behandelt werden oder gar unbehandelt bleiben:

Nachlassen der allgemeinen Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Abgeschlagenheit
Verschlackung des gesamten Organismus
Gestörte Verdauung: Verstopfung oder Schmierdurchfälle, Blähungen und Blähbauch, Aufstoßen und Sodbrennen
Schmerzen im Rücken (meist in der rechten Körperhälfte), in den Augen oder im Kopf (oft Migräne im Seitenbereich des Kopfes bzw. über den Augen
Schlafstörungen: das Einschlafen zwischen 23 und 1 Uhr und das Durchschlafen zwischen 1 und 3 Uhr sind gestört
Schlechte Nährstoff-Resorption
Gereiztheit, Wut, Zorn, Groll, Aggression
Wechseljahresbeschwerden, Hitzewallungen

Die meisten Menschen haben eine belastete Leber, da ihr im Alltag keine oder nur wenig Unterstützung zuteil wird.

Das fällt nicht auf, denn im Inneren besitzt die Leber keine Schmerzrezeptoren und ist somit prädestiniert für eine stille Duldung der ihr zugemuteten Belastungen. Da das Organ aber so wichtige Funktionen zu erfüllen hat, öffnet eine Vernachlässigung Krankheiten und Beschwerden Tür und Tor. Eine verminderte Versorgung mit Nährstoffen und die zunehmende Verschlackung wirken auf alle Organe und Stoffwechselprozesse leistungsmindernd und rufen chronische Beschwerdebilder hervor.

Beispiel 1: Aufgrund einer zu zuckerhaltigen und fetten Ernährung verschlackt die Leber: in den Leber- und Gallengängen setzen sich schwer zu verstoffwechselnde Nährstoffbausteine ab. Gesellen sich Umweltschadstoffe, nicht verarbeitetes Cholesterin und Hormonrückstände dazu, ist die Gallenflüssigkeit nicht mehr in der Lage, die zur Ausscheidung bestimmten Abbauprodukte in Lösung zu halten. Es kommt zu Ausfällungen, die sich in der Gallenblase zu Gallensteinen verdichten.

Beispiel 2: Schadstoffe oxidieren das LDL-Cholesterin, welches gewöhnlich von der Leber zu den Zellen transportiert wird und sich nun in den Gefäßen der Gallengänge verstärkt einlagert. Die verminderte Gallenproduktion beeinträchtigt die Verdauung (Fettstuhl, Durchfall), führt zu Cholesterin- und Gallensteinen und bewirkt die verminderte Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen sowie Fett („Unterversorgung“).

 

Darum helfen Sie Ihrer Leber Ihnen eine kraftvolle Gesundheit zu geben.