Labordiagnostik

Labordiagnostik
-In der naturheilkundlichen Praxis arbeitet man mit der ganzheitlichen Labordiagnostikum um nicht nur die pathologischen Veränderungen im Körper festzustellen, sondern vielmehr das Zusammenspiel der Organsysteme zu betrachten.

Lebensmittelunverträglichkeiten IGG
– Im Labor wird das aus Patientenblut hergestellte Blutserum auf Reaktionen durch Lebensmittel untersucht.
Das sicherste Verfahren misst IGG 1-4.

Hormondiagnostik
– Hormonuntersuchungen im Speichel haben im Gegensatz zu denen im Blut bzw. Urin den Vorteil, dass ausschließlich die aktiven Anteile der betreffenden Hormone erfasst werden.

Schwermetallbelastung

-Chronische Umweltbelastungen sind weltweit ein wachsendes Problem und viele Erkrankungen stehen in direktem Zusammenhang mit diesen zunehmenden Veränderungen.

Umweltschadstoffe wie Schwermetalle zeichnen sich durch eine unterschiedliche Toxizität aus, wobei heute multiple Belastungen vorrangig auftreten. Der Beweis der Metallaufnahme wird durch die Bestimmung der Konzentration in geeigneten Körpermaterialien erbracht. Wegen der leichten Zugänglichkeit eignen sich Blut oder seine Bestandteile und Urin, in bestimmten Fällen auch Stuhl, Speichel oder Biopsiematerial wie Haare oder Nägel.

Die gezielte Labordiagnostik erlaubt uns zwischen akuter und chronischer Belastung zu unterscheiden. Zusätzlich ist das  Labor in der Lage die Hauptbelastung zu bestimmen, was therapeutisch richtungsweisend ist. Beispielsweise würde eine akute Intoxikation mit Aluminium andere Maßnahmen erfordern als eine chronische Blei- oder Quecksilberexposition. Zum Nachweis von Langzeitbelastungen können neben der Haaranalyse die Provokationstests entscheidende Informationen zu Therapiewahl und –dauer geben.Leider wird in der deutschen Gesundheitspolitik die Diagnose von Schwermetallbelastungen als Vorsorgeuntersuchung betrachtet, somit werden diese Leistungen selbst von Privatkassen nur in begrenztem Umfang übernommen.