Pestizide und ihre Auswirkungen auf unsere Gesundheit

Wie gefährlich sind Pestizide für Ihren Körper?

heute möchten wir Sie über ein wichtiges Thema informieren, das uns alle betrifft: Pestizide und ihre Auswirkungen auf unsere Gesundheit.
Pestizide sind Pflanzenschutzmittel, die vom Menschen zum Schutz der Land- und Forstwirtschaft, von Gärten, Grünanlagen und Parks eingesetzt werden. Insbesondere in der Landwirtschaft (rund die Hälfte der Fläche in Deutschland wird landwirtschaftlich genutzt) können durch den Einsatz von Pestiziden Monoxkulturen oder enge Fruchtfolgen ermöglicht werden.

Aus diesem Anbauverhalten resultiert, dass die Pflanzen anfälliger für Schädlinge und Krankheiten werden. Fungizide (z. B. gegen Schimmelpilze), Insektizide (z. B. gegen Milben, Käfer und Läuse) und Herbizide (z. B. gegen Ackerwildkräuter) schaffen schnelle Abhilfe. So werden laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deuschland e. V. (BUND) allein in Deutschland jährlich rund 40.000 Tonnen Pestizide versprüht.

Pestizide sollen also tierische Schädlinge und Unkraut bekämpfen und Pflanzen vor Krankheiten schützen. In der Theorie klingt das doch gut, oder?

In der Praxis allerdings bringt der Einsatz von Pestiziden gravierende Probleme mit sich, denn:

Pestizide töten nicht nur Schädlinge, sondern auch nützliche Tierarten. Dadurch steigt die Anzahl der Schädlinge nochmals an und macht eine erneute Pestizidbehandlung in einer noch größeren Menge nötig. Ein gefährlicher Kreislauf, zumal Pflanzen für ihre Fortpflanzung auf Bestäuber wie Bienen und Hummeln angewiesen sind – die durch den Einsatz von Pestiziden ebenfalls sterben.

Viele Pflanzenschutzmittel bleiben nicht an ihrer ursprünglich verwendeten Stelle, sondern versickern in der Erde, werden durch den Regen weggespült oder durch den Wind verweht und bleiben auf unseren Nahrungsmitteln zurück (die wir anschließend essen).

Pestizide stehen außerdem in Verdacht, die menschlichen Zellen zu schädigen und Krankheiten wie Allergien, Parkinson oder sogar Krebs auszulösen. Daher raten Mediziner von dem dauerhaften Verzehr gespritzter Lebensmittel dringend ab. Bedauerlicherweise gibt es keine gesetzlichen Grenzen, wie viele verschiedene Pestizide eingesetzt werden dürfen. Aus diesem Grund werden häufig mehrere verschiedene Mittel bis zur Höchstgrenze genutzt.

Wir empfehlen Ihnen daher, auf Produkte aus biologischem Anbau zurückzugreifen, da diese nur gering oder gar nicht belastet sind. Auch empfiehlt sich der Kauf von saisonalem und regionalem Obst und Gemüse, da dieses keine unnötigen Transportwege und Lagerzeiten hat (klimafreundlich!) und besonders lecker, frisch und vitaminreich ist.

Es gibt Nahrungsmittel, die besonders stark mit Pestiziden belastet sind. Der Verzehr dieser Lebensmittel und der in ihnen enthaltenen Giftstoffe kann nicht nur zu einer verstärkten Müdigkeit und Antriebslosigkeit, sondern auch zu Infektionen, Leber- und Darmerkrankungen, Hautproblemen, Krebs und chronischen Herz-Kreislauf-Problemen führen.